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Ein Computercluster ist ein Standardnetzwerk, das jeweils zwei PCs des Netzwerks nicht durch ein 100 Mbs-Ethernet sondern durch ein sehr viel schnelleres Netz (bis zu 2+2 Gbs) verbindet.
Die Rechenkapazität der Maschinen im Cluster und ihre Breitbandverbindung erlauben die Einrichtung eines großen Servers, der deutlich mehr Information verarbeiten und Berechnungen anstellen kann, als die einzelnen Maschinen zuvor.
Die Neuheit besteht darin, dass ein Computercluster die Verbindung unter den PCs für spezifische Anwendungen, die eine sehr große Rechenkapazität benötigen und deswegen vorher nur großen Servern möglich waren, nutzen kann: Parallele Berechnungen, Verarbeitung von Video, digitalen Bildern, Biotechnologie usw.
Da viele Cluster aus schon bestehenden PCs eingerichtet werden, kann die bereits installierte Software ohne Probleme weiterfunktionieren, was uns erlaubt mit einem bekannten System weiterzuarbeiten.
Die Kostenersparnis ist beträchtlich, da man das alte, langsamere Netz nicht ersetzen muss sondern es für Kundenanwendungen, Datenbanken und E-Mailprogramme weiternutzen kann.
Der Cluster verbindet sich mit diesem bereits bestehenden Netz über Standard-Schnittstellen, was den anderen PCs den Zugriff auf Daten und Anwendungen des Clusters ermöglicht.
Englobe entwickelt Cluster mit Linux und der fortschrittlichsten Technologie für Hochgeschwindigkeits-Kommunikationskarten (Myrinet). Dies bedeutet eine erhebliche Kostenersparnis, da bereits vorhandene Geräte genutzt werden anstatt große Server zu kaufen, deren Instandhaltung sehr viel teurer wäre.
Beispiel einer Clusterarchitektur (Escuela Técnica Superior de Ingenieros Aeronáuticos, Universidad Politécnica de Madrid). |
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